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NEULICH AM DIENSTAG
Lukas Jurowsky
er stand eben noch unter der laterne der mann mit so einem langen braunen mantel an und den kragen hatte er hochgesteckt jetzt ist er weitergegangen und ich wäre auch weitergegangen ich meine bei der straße wer würde da nicht weitergehen hinter den fenstern nämlich da ist jemand aber immer wenn ich hingucke sehe ich nur die gardinen und näher ran kann ich auch nicht weil die kälte die aus den belüftungsgittern auf den bordstein hochsteigt mir eine heidenangst einjagt ich bin mir sicher da sitzt jemand im keller und schnitzt an einer alten werkbank hässliche figuren die er auf das fensterbrett stellt damit die mich angrinsen können und mich da stehen sehen auf der anderen straßenseite mit meinen händen in den taschen wie ich gerade über den mann mit dem mantel nachdenke jetzt fällt mir ein er hatte auch einen hut auf und eine rote feder steckte darin
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